Archiv GSI-Tagungen 2010


Seminarunterlagen nur für Teilnehmer

Mobile Fachtagung der GSI CONSULT in Zusammenarbeit mit der BAG Arbeit

10. bis 15. Mai 2010 - nach Manchester

Ansätze und Projekte aktiver Arbeitsmarktpolitik in Großbritannien - Anregung oder Abschreckung?

In Deutschland wird "HARTZ IV" zurzeit in der öffentlichen Debatte "rauf und runter" diskutiert. Vieles ist Polemik, manches lässt sich einer wahlpolitischen Strategie zuordnen. Die Architektur des "Fordern und Förderns", der sog. "Modernen Dienstleistungen am Arbeitsmarkt", setzt auf eine generelle Wandlung des sozialstaatlichen Prinzips. Es soll nur noch derjenige gefördert werden, der sich zu einer Gegenleistung bereitstellt. Verkürzt könnte man diese Politik, die Bestandteil der Agenda 2010 ist, auch als Abkehr von "Welfare" zu "Workfare" bezeichnen.

Viele Bestandteile der Reform wurden aus Großbritannien importiert. Im Erfüllungsjahr der AGENDA 2010 halten wir es angemessen, dem Land, aus dem viele Ideen zur Reform entlehnt wurden, einen Besuch abzustatten. Wir wollen zur inhaltlichen Belebung der Debatte nachsehen, was denn in Großbritannien aus deren Arbeitsmarktreform geworden ist.

Mit der Mobilen Fachtagung knüpftet die GSI an eine Tradition an, die wir bis 2004 mit unseren letzten Reisen nach Dänemark und China intensiv gepflegt haben und nun wieder beleben wollen. Das Programm konzentrierte sich auf die von heftigen Umstrukturierungsprozessen gebeutelte, ehemalige Industriestadt Manchester. Sie hat sich von der Industrie- und ehemaligen Hafenstadt zu einer lebendigen Dienstleistungsmetropole entwickelt. Manchester hat 2003 von der EU den Preis für den besten Strukturwandel einer europäischen Großstadt verliehen bekommen. Die Tagung fand in deutscher und englischer Sprache statt - für den fachlichen Kontext stand uns ein Übersetzer zur Verfügung.

Alle weiteren Details entnehmen Sie bitte dem vorläufigen Programm.



GSI-Fachtagung

23. März 2010 - Konstanz (Kulturzentrum am Münster)

Strategien zur Verstetigung und Regelfinanzierung von Dualen Ausbildungsansätzen

Echte Duale Ausbildung mit einem von der Kammer testierten Abschluss ist im Sektor der Beschäftigungsförderung für Menschen mit einer geistigen Behinderung eher eine Ausnahme. Das neue Berufsbildungsgesetz fordert Initiatoren auf, Duale Ausbildung auch in einzeln abprüfbaren Modulen anzubieten. Es ist dem PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg in seinen Textilwerkstätten Be-wasch in Singen und INDIGO in Konstanz gelungen, eine modular organisierte duale IHK anerkannte Ausbildung zu entwickeln. Mit Unterstützung des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Württemberg-Hohenzollern (KVJS), der Landesstiftung Baden-Württemberg, in enger Zusammenarbeit mit der Haldenwangschule Singen, dem Integrationsfachdienst Radolfzell, der IHK Hochrhein/Bodensee und mit externer Beratung ist der Ausbildungsgang Textilreinigungshelfer/in entstanden. Der erste Durchgang der dreijährigen Ausbildung wurde erfolgreich abgeschlossen. Grund genug für uns, Ihnen unsere Erfahrungen mitzuteilen.

Ein Fachaustausch für Fachleute aus der Integrationsbewegung und weiteren Interessenten.

Mehr Informationen in der Tagungsausschreibung