Dokumentation KJP-Tagungen


Bundesweite KJP-Arbeitstagung

15./16. Dezember 2011 - Frankfurt am Main

Immer mehr Jugendliche mit psychischen Erkrankungen

Eine Bestandsaufnahme mit Veränderungsvorschlägen aus Sicht der Jugendsozialarbeit

Die Fachveranstaltung befasste sich mit der wachsenden Zahl psychisch kranker und verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlicher aus der Sicht der Jugendsozialarbeit unter folgenden Aspekten:

  • allgemeine Entwicklung
  • Fakten und Zahlen
  • Krankheitsbilder und ihre Behandlung sowie
  • Vorschläge der Jugendsozialarbeit zur Zusammenarbeit von medizinischen Instanzen, Beratungsinstitutionen und Organisationen der Jugendsozialarbeit

Mit dieser Veranstaltung wollten wir u.a. dazu beitragen, dass im Sinne des Netzwerkgedankens koordinierte und strukturierte Hilfsangebote für den betroffenen Personenkreis zur Verfügung gestellt werden können.

Die Veranstaltung des Bundeskoordinatorenteams Jugendsozialarbeit im PARITÄTISCHEN Gesamtverband richtete sich an Projekte der Jugendsozialarbeit und an weitere Arbeitsmarktdienstleister.



Bundesweite KJP-Arbeitstagung

06./07. Dezember 2011 - Saarbrücken

Mangel und Überfluss

Vom Phänomen der Gleichzeitigkeit auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

Jugendliche haben heute vielmehr Spielräume für ihre Lebensgestaltung als noch von 20 Jahren. Gleichzeitig sind sie mit sehr schnellen und komplexen gesellschaftlichen Veränderungsprozessen konfrontiert, die sich gravierend auf die Chancen der beruflichen Etablierung auswirken können. Wie verkraften sie diese Anforderungen? Welche Strategien haben sie für sich entwickelt?

Aus dem Blickwinkel des Arbeitsmarktgeschehens stellen wir bezogen auf Jugendliche eine neue Gleichzeitigkeit fest: Es werden händeringend (regional unterschiedlich) Auszubildende gesucht, gleichzeitig bleiben immer noch viele Jugendliche auf der Strecke und können zu den Benachteiligten gezählt werden. Für die Jugendsozialarbeit ist dieses Phänomen neu.

Bei dieser Fachveranstaltung wurden folgende Aspekte aus Sicht der Jugendsozialarbeit (JSA) betrachtet:

  • Wie entwickelt sich der Ausbildungsmarkt?
  • Welches Fachwissen muss in der JSA vorhanden sein, um in adäquater Weise reagieren zu können?
  • Wie sehen Kooperationsformen mit zuständigen Instanzen für ein gelingendes Übergangsmanagement aus?
  • Wie muss Elternarbeit beschaffen sein, damit diese die Jugendlichen unterstützen kann?
  • Wie müssen die Angebote der JSA weiterentwickelt werden, um den Bedürfnissen oder o.g. Zielgruppen gerecht werden zu können?
  • Wie sehen gute Angebote der Qualifizierung / Beschäftigung für diese Zielgruppe aus?

Mit dieser Veranstaltung wollten wir u. a. Entscheidungswege der Jugendlichen und die Anforderungsprofile der Arbeitgeber vergleichend gegeneinander stellen und im Rahmen des sog. „Übergangsmanagements“ nach Lösungen suchen.

Die Veranstaltung des Bundeskoordinatorenteams Jugendsozialarbeit im PARITÄTISCHEN Gesamtverband richtet sich an Projekte der Jugendsozialarbeit und an weitere Arbeitsmarktdienstleister.

Tagungsprogramm (pdf-Datei, 213 kB) als Download
Anmeldung (pdf-Datei, 26 kB) als Download



KJP-Arbeitstagung

06. / 07. Juli 2011 in Konstanz

Immer mehr Jugendliche mit psychischen Erkrankungen

Eine Bestandsaufnahme mit Veränderungsvorschlägen aus Sicht der Jugendsozialarbeit

Die Zahl psychisch kranker und verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlicher steigt. Dieses Phänomen wird in Fachkreisen seit langem beobachtet und im 13. Kinder- und Jugendbericht ausführlich beschrieben. Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (DGKJP) sind heute in Deutschland fünf Prozent aller Jungen und Mädchen unter 18 Jahren in ärztlicher Behandlung: 10 bis 13 Prozent sind deutlich verhaltensauffällig, und ca. eine Million junger Menschen brauchen Unterstützung bei der Bewältigung ihrer psychischen Probleme.

Mit der zweitägigen bundesweiten Fachtagung für Projekte der Jugendsozialarbeit und weiteren Arbeitsmarktdienstleistern sollte auch der Versuch gestartet werden, Fachleute aus dem Feld der Kinder- und Jugendpsychiatrie mit Fachleuten aus Schule und Jugendsozialarbeit ins Gespräch zu bringen.

Weitere Informationen im Tagungsprogramm (pdf-Datei, 130 kB)